Kopfschmerzen reichen von kurzzeitigen Spannungsschmerzen bis zu pulsierenden Migräneattacken. Häufig wiederkehrende oder den Alltag beeinträchtigende Schmerzen erfordern eine neurologische Abklärung.
Migräne ist eine wiederkehrende Kopfschmerzform, meist mit pulsierendem Schmerz auf einer Kopfseite, die von Symptomen wie Licht- und Geräuschempfindlichkeit sowie Übelkeit begleitet sein kann. Die Attacken können Stunden oder Tage dauern und den Alltag beeinträchtigen.
Kopfschmerzen sollten ohne Verzögerung abgeklärt werden, wenn sie häufiger werden, zunehmend stärker sind, nicht auf Schmerzmittel ansprechen oder wenn ein plötzlicher, sehr starker Schmerz zusammen mit neuen Symptomen wie Schwäche oder Sprachstörungen auftritt.
Die Art des Kopfschmerzes wird durch eine ausführliche Anamnese und eine neurologische Untersuchung bestimmt. Bei Bedarf werden mit einer Bildgebung des Gehirns andere Ursachen ausgeschlossen. Ein Kopfschmerztagebuch hilft, Auslöser zu erkennen.
Beim Migränemanagement werden die Akutbehandlung der Attacken und vorbeugende Ansätze zur Verringerung der Attackenhäufigkeit gemeinsam betrachtet. Bei geeigneten Personen können nicht-medikamentöse Maßnahmen, vorbeugende Behandlungen und in ausgewählten Fällen Optionen wie Botulinumtoxin (Botox) geplant werden. Das Vorgehen ist individuell.
Dieser Inhalt dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bitte konsultieren Sie bei Beschwerden eine Ärztin oder einen Arzt.
Kontaktieren Sie uns für eine wissenschaftliche und ethische Beurteilung Ihrer neurologischen Beschwerden.