Epilepsie ist eine Erkrankung mit wiederkehrenden Anfällen, die durch vorübergehende Störungen der elektrischen Aktivität des Gehirns verursacht werden. Mit korrekter Diagnose und regelmäßiger Kontrolle können viele Menschen ihren Alltag bewältigen.
Epilepsie ist durch wiederkehrende Anfälle gekennzeichnet, die durch vorübergehende, unkontrollierte elektrische Entladungen von Gehirnzellen entstehen. Anfälle sehen nicht bei allen gleich aus; sie unterscheiden sich von Person zu Person und je nach Anfallstyp.
Hinweis: Nicht jeder Anfall geht mit Sturz und Krämpfen einher; manche Anfälle zeigen sich nur als kurze Abwesenheit.
Eine neurologische Abklärung ist erforderlich nach einem ersten Anfall, bei wiederkehrenden Ohnmachten oder „Abwesenheiten“ oder wenn sich bei bereits diagnostizierter Epilepsie die Anfallshäufigkeit ändert.
Für die Diagnose ist eine ausführliche Anamnese entscheidend. Ein EEG beurteilt die elektrische Aktivität des Gehirns; bei Bedarf werden mit einer Schädel-MRT strukturelle Ursachen untersucht. Der Anfallstyp wird bestimmt und ein Nachsorgeplan erstellt.
Bei Epilepsie besteht das Ziel darin, Anfälle zu minimieren und die Lebensqualität zu erhalten. Die geeignete Medikamentenwahl, regelmäßige Kontrollen und das Vermeiden von Auslösern werden individuell geplant. Das Ansprechen auf die Behandlung ist individuell, und regelmäßige Kontrollen sind wichtig.
Dieser Inhalt dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bitte konsultieren Sie bei Beschwerden eine Ärztin oder einen Arzt.
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